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Sakramente

Sakramente

 Orthodoxe Mysterien sind kirchliche Handlungen, Erscheinungen in orthodoxen kirchlichen Ritualen, durch welche den Gläubigen die unsichtbare göttliche Gnade oder die rettende Kraft Gottes mitgeteilt wird.

In der Orthodoxie werden sieben Sakramente empfangen:

die Taufe, die Myronsalbung, die Eucharistie (Kommunion), die Beichte, die Mysterien der Weihe, der Ehe, und der Ölsalbung. Taufe, Beichte und Eucharistie wurden durch Jesus Christus Selbst eingeführt, worüber das Neue Testament Nachricht gibt. Den göttlichen Ursprung der anderen Mysterien bezeugt die kirchliche Tradition.

Mysterien sind das, was unwandelbar, ontologisch zur Kirche gehört. Im Unterschied hierzu bildeten sich die sichtbaren kirchlichen Handlungen (Rituale), welche mit der Darbietung der Mysterien verbunden sind, schrittweise im Verlauf der Kirchengeschichte heraus. Gott ist Vollender der Mysterien, Der sie aus den Händen der Priester vollendet.

Mysterien s i n d Kirche. Nur in den Mysterien überschreitet die christliche Gemeinschaft rein menschliche Maße, und wird dadurch Kirche.

 

Erzpriester G. Florovsky

Jede Handlung der Kirche stellt in gewissem Sinn stets ein Mysterium dar. Aber die Kirche zelebriert sieben Hauptmysterien, welche sich von den übrigen dadurch unterscheiden, dass in ihnen dem Menschen eine gewisse besondere, neue Qualität vermittelt wird, eine gewisse besondere geistliche Gabe, welche das Leben des Menschen verändert, qualitativ verändert. Deshalb darf nicht jedes Gebet und jedes Moleben Mysterium genannt werden.

 

Erzpriester Vladimir Vorobjev

 

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